Der regionale Apfelmarkt, der dieses Jahr zum 20. Mal stattfindet, ist am 13. Oktober in Elsenfeld zu Gast. Im Mittelpunkt der beliebten Veranstaltung stehen wie jedes Jahr die Erhaltung der heimischen Streuobstwiesen sowie der Apfel. Der Apfelmarkt ist jedoch auch ein Schaufenster für die Präsentation weiterer regionaler Produkte. Da dürfen die Qualitätsprodukte von Grünland-Spessart natürlich nicht fehlen. 

Unser Partner, der Naturpark Spessart e.V., wird am Sonntag mit einem Infostand auf dem Markt vertreten sein und bringt auch Grünland-Spessart-Wurstprodukte mit. Interessierte Marktbesucher erhalten Spessart-Beißer der Metzgerei Häuser aus Aschaffenburg und Wurstsorten im Glas von der Bio-Schäferei Tausch aus Bergrothenfels. Natürlich gibt es am Stand auch Informationen zur Vermarktungsinitiative Grünland Spessart und zu den Weide- und Naturschutzprojekten, die der Naturpark begleitet. 

Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Programm auf dem Apfelmarkt.

Wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen!

Nach dem großen Erfolg unserer letzten Edeka-Verkaufsaktion, bietet Edeka Südwest vom 5. bis 7. September wieder Grünland Spessart Lammfleisch in der Frischetheke an. In 100 Edeka Märkten im gesamten Rhein-Main-Gebiet können Sie das regionale und nachhaltige Fleisch unserer LandwirtInnen kaufen.

In den Hofportraits der beteiligten Schäfereien Michler und Tausch können Sie sich von ihrer Leidenschaft für die Tiere überzeugen.

Nutzen Sie die Gelegenheit unsere Qualität zu testen!

Bei Grünland Spessart haben sich LandwirtInnen zusammengeschlossen, die besondere Kriterien der nachhaltigen und regionalen Tierhaltung erfüllen möchten. Doch was macht Grünland Spessart so nachhaltig?

Extensive Weidehaltung im Sommer

Ein Hauptgrund ist, dass die Tiere während der gesamten Sommermonate in kleinen Herdenverbünden auf großen Weideflächen leben. Diese Haltungsform nennt man extensive Weidehaltung. Sie hat viele Vorteile für Tiere und Natur. Schafe und Rinder können durch ihr besonderes Verdauungssystem als Wiederkäuer neben Gras auch festeres Gestrüpp gut verdauen. Dadurch bewahren sie die Landschaft vor Verbuschung. Gleichzeitig düngen sie die Fläche auf ganz natürliche Weise. Dieses Grünland bildet Lebensraum für allerlei Insekten und erhält die biologische Vielfalt.

Während die Bedeutung von Wäldern für die CO2-Senkung medial weit verbreitet wird, ist die Funktion von Grünland vielen noch unbekannt. Bei nachhaltiger Bewirtschaftung, wie sie durch extensive Weidehaltung erfolgt, kommt Grünland eine annähernd gleiche Bedeutung als CO2-Speicher zu wie Wäldern (vgl. Germanwatch e.V.: „Klimaschützer auf der Weide„, 2011, S. 15 f.).

„Ein Rinderbestand, der direkt (und ohne Zufütterung durch Importe) von der Eigenproduktion der Fläche lebt, auf der er sich befindet, ist CO2-neutral.“

Bund Naturschutz: „Zukunft für Wiesen und Weiden“, S. 32, Der kritische Agrarbericht 2010

Regionale Futtermittel im Winter

Sobald draußen kein Gras mehr wächst, kommen die Tiere in den Stall. Meist sind dies Offenställe, auf jeden Fall besteht genügend Auslauf für jedes Tier. Gefüttert wird von Grünland Spessart LandwirtInnen hauptsächlich Heu und Silage von den eigenen Wiesen. Immer stammt das Futter aus der Region. Hierdurch werden lange Wege und damit CO2-Ausstoß vermieden und wiederum die heimische Landschaft gestärkt. Wird Kraftfutter zugefüttert, stammt dieses ebenfalls aus dem Spessart.

Ganzheitliche Regionalität

Unter diesem Haltungs-Konzept verstehen wir die ganzheitliche Regionalität, die sich hinter dem Motto „Da ist draußen drin“ verbirgt. Von Anfang bis Ende geht es bei uns um das Wohl der Tiere und der Natur im Spessart.

Literatur und weitere Informationen

Sie haben noch Fragen, oder möchten etwas genauer wissen? Wir freuen uns über Ihr Interesse. Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

Unsere Kriterien können Sie hier einsehen. Deren Einhaltung wird jährlich durch unabhängige Zertifizierungsinstitute auf den Höfen überprüft.

Weitere Literatur finden Sie hier:

In zwei Aktionszeiträumen vom 27. bis 30. Juni und vom 5. bis 7. September dieses Jahres bietet EDEKA Südwest Grünland Spessart Lammfleisch an. In 100 Edeka Märkten im gesamten Rhein-Main-Gebiet kann das regionale und nachhaltige Fleisch unserer Landwirte gekauft werden.

Zum Auftakt gab es am Dienstag einen Pressetermin bei Edeka Lauber in Meerholz nahe Gelnhausen. Es trafen sich Vertreter von Edeka Südwest, SPESSARTregional, dem Naturpark Spessart, der IHK sowie unser Vorsitzender Guido Steinel und Christiane Geiger als eine der beteiligten Schafhalterinnen.

Im Gespräch wurde die Bedeutung der Schafe für die Erhaltung der Kulturlandschaft hervorgehoben. Unser Vorsitzender stellte dar, welche positiven Auswirkungen die regionale Vermarktung von Grünland Spessart auf die Co2-Bilanz hat. Die extensive Weidehaltung bindet Kohlendioxid im Boden und die kurzen Vertriebswege sind gut für Tier und Umwelt.

Wir freuen uns über den baldigen Start unserer ersten Supermarkt-Kooperation. So kommen noch mehr Menschen auf den Geschmack von „Da ist draußen drin“!

Wir freuen uns, dass der Betrieb der Familie Abersfelder seit kurzem Grünland Spessart zertifiziert ist. Ein weiteres Mitglied, das für extensive Weidehaltung und Regionalität steht.

Wir haben den Hof besucht und tolle Fotos sowie die Geschichte des Betriebes mitgebracht.

Schauen Sie selbst!

Sie wollen einen Grünland Spessart Hof persönlich kennenlernen? Da bietet die Veranstaltung auf dem Conradshof am 25. Mai eine gute Gelegenheit. Für Stimmung sorgt Live-Musik der Herz Rhythmus Big Band. Dazu können Sie leckere Grünland Spessart Würstchen und weitere regionale Spezialitäten testen.

Der Conradshof freut sich auf Ihren Besuch!

Havana Club Night Conradshof

Draußen steht der Frühling vor der Tür und auf dem Biohof Alte Schule erblicken die Lämmer das Licht der Welt!

Der Biobetrieb von Herr Nürnberger liegt in Breitenbach bei Schlüchtern. Dort werden von ihm 90 Mutterschafe der Rasse Rhönscharfe gehalten, die hauptsächlich für die Fleischproduktion gezüchtet werden. Aber auch die Wolle kann verwendet werden. Das Fleisch des Biohofes wird regional bis hin nach Frankfurt vermarktet. 

Nach sechs Monaten Tragezeit haben im März die Lammungen begonnen. Die Milch der Mutter steht voll und ganz den Lämmern zur Verfügung. Einige der Lämmer, oft die Zwillingsgeburten, müssen jedoch  mit der Flasche aufgezogen werden, da die Mutter nur ein Lamm beim Säugen zulässt. 

Der Biohof Alte Schule und alle anderen Landwirte stellen sich ganz persönlich in unseren Hofportraits vor. Schauen Sie dort doch mal vorbei! 


Nicht nur Grünland Spessart e.V. engagiert sich in unserer Region für die Natur. Wir freuen uns deshalb ganz besonders über unsere neue Kooperation mit dem Schlaraffenburger Streuobstprojekt.

Das Ziel des Projekts ist es die Streuobstwiesen rund um Aschaffenburg mit ihrer biologischen Vielfalt durch eine wirtschaftliche Nutzung für künftige Generationen zu erhalten. Für ihr Engagement wurden die „Schlaraffenburger“ bereits zum UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet.

Die regionalen Bio-Getränke sind bereits an vielen Verkaufsstellen erhältlich. Schauen Sie doch mal auf ihrer Webseite vorbei.

Ein kleiner Hingucker im Stall von Klaus Rothenbücher in Kleinkahl. Die ersten Wagyu Simmentaler Kreuzungen sind da – die kleinen „Silverstars“!

Die Rinderrasse Wagyu stammt aus Japan. Vor ca. einem Jahr hat sich Klaus Rothenbücher davon seine ersten drei Rinder und einen Bullen gekauft.  Und jetzt sind die ersten Kälber geboren!

Nun steht aber erstmal der Frühling vor der Tür. Das heißt für die Kühe: Raus aus dem Stall und ab auf die grünen saftigen Wiesen! Dort können sie dann den ganzen Frühling und Sommer grasen und das schöne Wetter genießen.



Zwei weitere Betriebe gehören nun zur Grünland Spessart-Gemeinschaft. Der Hof der Familie Rosenberger liegt in Feldkahl. Dort haben 15 Mutterkühe und der Bulle „Helmut“ ihr zu Hause. Die Familie Werthmann betreibt ihren Hof in Rettersbach bei Lohr auf 40 ha Grünland und 15 ha Wald.

Wir haben die Höfe für Sie besucht. Bei einem Klick auf den jeweiligen Namen gelangen Sie direkt zu den Hofportraits.